Speedbats-Dresden
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SpeedBats Dresden

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"VIZEWELTSCHWESTERN" 2015

Vom 28.08. bis 30.08.2015 fand in Berlin die Weltmeisterschaft im Speed-Badminton statt. Insgesamt nahmen 500 Sportler aus 25 Nationen an diesem Event teil. Am Freitag und Samstag fanden im Horst-Korber-Sportzentrum (Indoor) die verschiedenen Einzeldisziplinen und am Sonntag dann die Doppeldisziplinen im Stadion am Wurfplatz (Outdoor) des Olympiageländes Berlin statt. Die SpeedBats Dresden waren an den drei Tagen mit Christian, Frank, Martin, Wanja, Andrea und Verena angetreten.

 

Wanja startete in der Herren Open Division und konnte sich nach zwei gewonnenen und einem verlorenen Spiel als Gruppenzweiter durchsetzen. Gegen die Spieler aus Holland und Litauen gewann er klar, nur am Schweizer scheiterte er. Wanja traf somit am Samstag im 16tel-Finale auf einen Spieler aus Spanien. Beide lieferten sich ein spannendes Spiel, welches der Spanier erst im dritten Satz für sich entscheiden konnte.

 

Am Sonntag trat Wanja dann zusammen mit dem befreundeten Torge Moegling (KSBV) im Herrendoppel an. Die Beiden trafen gleich im ersten Spiel auf zwei starke Gegner aus der Schweiz, die nach einem spannenden Match den Sieg für sich verbuchen konnten. Für Wanja und Torge waren die Doppelspiele somit beendet.

 

Christian startete in der Kategorie Ü50 der Herren. In der Gruppenphase galt es sich gegen einen Argentinier, einen Deutschen und einen Ungarn durchzusetzen. Im deutschen Duell siegte Christian deutlich mit zwei Gewinnsätzen. Die Spiele gegen den Ungar und den - extra nur für das Einzelspiel angereisten - Argentinier verlor er leider, errang damit nur den dritten Platz in der Gruppe und schied somit unglücklich vorzeitig aus.

 

Frank startet für die SpeedBats in der Kategorie Herren Ü40. In der Gruppenphase trat er gegen einen Schweizer, einen Deutschen und einen Polen an. Mit dem Polen lieferte sich Frank ein packendes Dreisatzmatch, welches knapp 90 Minuten andauerte. Völlig erschöpft wurde er Gruppenerster und hatte somit das Ticket für das 16tel Finale am Samstag gelöst.  

 

Am Samstag traf er dann auf einen Franzosen. Den ersten Satz dieses Matches entschied Frank ganz souverän für sich. Doch der Franzose kämpfte sich im zweiten Satz zurück ins Spiel, gewann diesen und zwang Frank in den entscheidenden dritten Satz. Frank hatte im dritten Satz bereits gut Punkte gemacht, aber der Franzose fand zurück ins Spiel und kam immer weiter an Frank heran, wurde stärker und drehte schließlich das Spiel. Am Schluss besiegte der Franzose Frank im dritten Satz mit einem äußerst knappen Ergebnis von 18:16.  Damit ereilte Frank das gleiche Schicksal wie Wanja. Beide verloren im dritten Satz des 16tel-Finales und schieden aus.

 

Martin startete in der Herren Open Division und traf bereits in der Gruppenphase auf zwei starke Athleten aus Deutschland und einen Japaner. Das Spiel gegen den bislang unbekannten Japaner konnte Martin für sich entscheiden. Das Spiel gegen einen befreundeten Bundesligamitspieler aus München verlor er knapp. Nun galt es das dritte Spiel gegen den zweiten Deutschen, Sven Kröber, für sich zu entscheiden, damit er weiter am Turnier teilnehmen konnte. Das für Martin entscheidende Spiel begann gegen 22:45 Uhr. Kröber und er lieferten den noch anwesenden Zuschauern ein spannendes und von Taktik geprägtes Spiel. Beide waren trotz der vorangeschrittenen Uhrzeit hoch konzentriert und lieferten sich sehr lange und spannende Ballwechsel. Den ersten Satz musste Martin leider abgeben. Danach wurde er stärker, sein Spiel konzentrierter und souveräner. Gegen 24 Uhr hatte er Satz zwei und drei in der Tasche und gewann somit gegen Kröber. Nun kam es auf Grund von Gleichstand von Spielgewinnen zum Auszählen der einzelnen Satzergebnisse. Martin musste sich wegen eines zuviel verlorenen Satzes leider vom Traum der weiteren Turnierteilnahme verabschieden und schied trotz eines grandiosen Sieges gegen Sven Kröber aus.

 

Am Sonntag traten Frank und Martin als Team im Herrendoppel an. Beide verloren leider in einem spannenden Dreisatzmatch gegen zwei Kontrahenten aus Deutschland und schieden somit aus.

 

Andrea startete in der Damen-Kategorie. In der Gruppenphase konnte sie zwei Spiele jeweils gegen eine Deutsche und eine Japanerin sehr klar für sich entscheiden. Das dritte Spiel verlor sie ganz knapp in einem Dreisatzmatch gegen einen Polin. Mit dem zweiten Gruppenplatz war ihr aber das 16tel Finale am Samstag sicher. Hier traf sie zunächst wiederum auf einen deutsche Spielerin. In diesem Spiel konnte Andrea auf Grund ihrer Erfahrung und ihres Könnens triumphieren und sich für das kommende Achtelfinale qualifizieren. Im Achtelfinale traf sie erneut auf eine Deutsche, die sehr starke Janet Köhler. Janet gewann das Achtelfinale gegen Andrea. Das Turnier ging somit im Einzelspiel auch für Andrea zu Ende.

 

Verena trat für die SpeedBats das erste Mal in der Kategorie Damen Ü35 an. Sie  entschied alle drei Gruppenspiele gegen die Spielerinnen aus Deutschland, Japan und Mauritius ganz klar in jeweils zwei Sätzen für sich. Das Achtelfinale war somit als Gruppenerste erreicht. Hier traf Verena dann auf eine Polin. Dieses Achtelfinale gewann sie und löste somit das Tickt für das Viertelfinale. Im Viertelfinale traf Verena auf die äußerst starke und spätere Weltmeisterin Nora Gaal aus Ungarn. Die erfahrene, und aus dem Tennissport stammende, Gaal forderte Verena alles ab. Erst im Dritten Satz setzte sich die Ungarin durch und Verena schied aus dem Turnier aus.

 

Am Sonntag starteten Andrea und Verena im Damendoppel. Das Starterfeld im Damendoppel umfasste 18 Teams aus verschiedenen Nationen. Andrea und Verena mussten sich zunächst bei leicht aufkommenden Wind gegen zwei slowenische Mitspielerinnen durchsetzen. Dies gelang trotz der schwierigen Windverhältnisse in drei Sätzen. Im Anschluss an dieses Spiel traten Andrea und Verena gegen zwei starke Polinnen an. Durch das bereits vorangegangene Spiel konnten beide ihre mit dem Wind gemachten Erfahrungen ausnutzen und entschieden das Spiel für sich. Erst nach diesem Spiel realisierten beide, dass der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft durch das Gewinnen der beiden Spiele erreicht worden war. Bereits überglücklich traten beide im Halbfinale gegen zwei Spielerinnen von den Berliner Gekkos an. In drei Sätzen konnten sich Andrea und Verena auch in diesem Spiel durchsetzen und zogen somit in das Finale ein.

 

Im Finalspiel trafen sie nochmals auf zwei polnische Spielerinnen. Den ersten Satz konnten Andrea und Verena trotz der schwierigen Windverhältnisse klar für sich entscheiden. Im zweiten Satz wurde der Wind immer unberechenbarer und die Spielsituation immer schwieriger. Den zweiten Satz mussten Andrea und Verena daher abgeben. Ein dritter und entscheidender Satz wurde begonnen. Trotz der starken Anfeuerung des Publikums mussten sich Andrea und Verena gegen die beiden starken Polinnen geschlagen geben, belegten überglücklich den zweiten Platz und holten somit die Silbermedaille für Deutschland nach Dresden. Bei der anschließenden, sehr emotionalen Siegerehrung wurden durch die glücklichen Polinnen alle auf dem Siegerpodest stehenden Gewinner mit einer Sektdusche versehen und „abgekühlt“.

 

Wir gratulieren allen Gewinnern der diesjährigen Weltmeisterschaft und sind stolz auf die Leistungen unserer angetretenen SpeedBats. Weiterhin bedanken wir uns für drei tolle und sehr gut organisierte Tage in Berlin. Alle Organisatoren, Schiedsrichter und vor allem die zahlreiche Helfer machten diese Weltmeisterschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

Danke!


(c) Verena Horn

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